Historie

1561

1773

1811

1835

1896

Heute

Das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier ist aus dem am 3. Februar 1561 eröffneten Trierer Jesuitenkolleg hervorgegangen. Der Weinbergsbesitz stammt vor allem aus Schenkungen von Erzbischof Johann v. d. Leyen und Erzbischof Jacob zu Eltz (1561–1581).

Als der Jesuitenorden 1773 von Papst Clemens XIV. aufgelöst wurde, bedeutete dies nach 210 Jahren auch das Ende des Jesuitenkollegs. Es wurde von Kurfürst Clemens Wenzeslaus (1768–1794) als "Kurfürstliches Gymnasium" weitergeführt.

Unter französischer Administration wurde das "Kurfürstliche Gymnasium" zunächst als "Ecole centrale" bzw. als "Ecole secondaire" und ab 1811 als "Collège" fortgesetzt.

Der in Trier geborene Philosoph Karl Marx erhielt 1835 sein Abiturzeugnis in der Promotionsaula der Schule, heute die Aula des Bischöflichen Priesterseminars.

Durch ein kaiserliches Dekret Napoleons (1805) wurden der Schule die aus dem ehemaligen Jesuitenvermögen stammenden Gebäude und Weinberge zurückgegeben. Die Besitzungen blieben der Anstalt auch in preußischer Zeit erhalten. Das französische "Collège" wurde als "königlich-preußisches Gymnasium" fortgeführt und schließlich 1896 in "Friedrich-Wilhelm-Gymnasium" umbenannt.

Heute stammen die Weine aus den  klassische und international renommierte Steillagen an der Mittelmosel in Graach, Trittenheim und Bernkastel (rund 11 Hektar). Die steilen Schieferhänge sind ausschließlich mit Riesling bestockt.
An der Saar, unweit von Trier, werden auf dem Falkensteiner Hof rund 13 Hektar Rebflächen bewirtschaftet.